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Ein Wikipedia für Argumente und deren Belege. Verlinkt und Transparent. Als Tool für Journalisten, Politiker und vor allem: Für interessierte Bürger.

Pitched to you

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Niemand kann Experte auf allen Gebieten sein

Was wenn man sich trotzdem eine Meinung bilden soll?

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Wäre es nicht schön...

...Wenn zu jeder Frage im Wahl-O-Mat eine Übersicht mit den wichtigsten Pro- und Contra-Argumenten zur Verfügung stünde?

Interessierte könnten in so einer Übersicht einen guten Einstieg in die Thematik finden. Vielleicht sogar Argumente, die Sie so vorher nicht in Betracht gezogen haben.

Antworten auf wichtige Fragen wie:

  • Welche Kompetenzen hat Europol zurzeit?
  • Wie steht Europol damit im weltweiten Vergleich?
  • Für was werden nun weitere Kompetenzen benötigt?
  • Welche weiteren Kompetenzen könnten in betracht gezogen werden?

Politiker könnten anhand dieser Übersicht Antworten für das Tool formulieren, die für Entscheider wirklich relevant sind.

Was wäre wenn?

Das schon jetzt hervorragende Tagesschau-Format Pro und Contra noch zusätzlich auf Basis eines Tools produziert würde, bei dem jeder mitreden kann?

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Petition ohne Information?

Auch Petitionen können Umstritten sein. Hier sollte ein Entscheider seine Informationen aus demselben Pool beziehen können, der auch von Politikern und Journalisten genutzt wird.

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Sehr isolierte Pro & Contra - Übersicht zu einer Petition auf Openpetition.de

Kontroverse Themen werden momentan an ganz unterschiedlichen Stellen diskutiert.

Dies kann dazu führen, dass die Argumentation an manchen Orten nicht die Meinung der breiten Bevölkerung wiederspiegelt, da einfach nicht genügend unterschiedliche Menschen mitdiskutieren (Siehe Bildverweis links). Eine öffentlich finanzierte und unbefangen moderierte Plattform kann hier zusammenführen, was sich gerade in Filterblasen und kleineren Tools aufspaltet.

Je mehr sich beteiligen, desto relevanter werden die Argumente

Diese Plattform würde einen Informationsgewinn unabhängig vom sozialen und medialen Umfeld ermöglichen. Sie stellt ein Gegengewicht zur Meinungsmache in bestimmten Nischen des Internets dar.

Die Lösung

Eine öffentlich finanzierte Plattform, die das Beste aus den bereits existierenden Lösungen vereint, und von führenden Angeboten wie der Tagesschau, dem Wahl‑O‑Mat oder Openpetition.de sowie führenden Parteien aktiv unterstützt und genutzt wird. Verlinkt und Transparent. Sodass Sie in jeder politischen Diskussion referenziert werden kann. Vorbilder für eine solche Plattform gibt es einige:

Die Umsetzung liegt bei uns.
Welche Funktionalitäten diese Plattform wirklich haben wird, ob Sie rein community-organisiert ist oder Personal eingesetzt werden muss, sprich: welche Regeln gelten werden, wird sich erst zeigen. Sicher ist aber, dass die Plattform sich agil entwickeln wird, da aktuell keine perfekte Lösung existiert und Erfahrungen gesammelt werden müssen. Transparenz und Beteiligung ist hier der Schlüssel und versprechen ein überaus spannendes Demokratie-Projekt.

Frequently Asked Questions (FAQ)

Wäre so eine Plattform nicht Manipulationsanfällig?

Absolut. Neben Bots sind sogar bezahlte Personengruppen vorstellbar, die auf so einer Plattform Manipulationsversuche durchführen könnten. Genauso anfällig sind aber alle Diskussionsforen und Austauschplattformen wie Facebook und Co. auch. Wenigstens lohnt es sich für jeden einzelnen Bürger bei so einer Plattform wie ProCon verbal gegen Argumente anzukämpfen. Bei beispielsweise einem versteckten Kommentar unter einem Post einer einzigen Meinungsgruppe auf Facebook macht es meist keinen Sinn, ein Gegenargument zu liefern. Dieses wird dort kaum gelesen. Ein Gegenargument auf der Plattform soll aber gerade so gut wie möglich auffind- und wiederverwendbar sein und von möglichst vielen Parteien aufgegriffen werden können. Arbeiten also genug Bürger bei ProCon ernsthaft an einer These, haben einzelne Manipulatoren keine Chance.
Ein gutes Beispiel ist Wikipedia. Die Seite hat großen Einfluss und bietet ein attraktives Ziel für Manipulation, trotzdem vertrauen wir den Inhalten sehr, da ein Team von engagierten Freiwilligen die Qualität der Artikel stetig sichert. Bekommen wir das für Argumente auch hin?

Wie kann man sich eine Umsetzung konkret vorstellen?

Für eine erste Iteration der Plattform, ein "Minimum viable Product (MVP)" braucht es nicht viel. Ein kleines Team von Web-Entwicklern und -Desigern kann die sehr einfache Seite zur Erstellung, Suche und Darstellung von Thesen und Argumenten agil ausarbeiten, während ein Designer eine Brand Identity schafft. Später werden höchstwahrscheinlich noch einige Community-Manager benötigt, um Diskussions-regeln durchzusetzen und ggf. ähnlich wie bei Wikipedia die Qualität zu sichern.

Wie werden Argumente als wichtig bewertet?

Jegliche Abstimmungsfunktion bringt weiter Manipulationsgefahren mit sich. Lässt man User die Thesen bewerten, muss sichergestellt sein, dass jeder nur eine Stimme abgibt und Nutzer nicht mehrere Accounts auf der Plattform haben. Um diese Risiken/Herausforderungen zu vermeiden bietet sich bspw. an, Argumente von einigen Community-Managern kuratieren zu lassen. Damit sinkt aber der basisdemokratische Anteil an der Diskussion und einige wenige Community-Manager haben potentiell einen hohen Einfluss auf bestimmte Themen. Es ist also ersichtlich, dass es momentan noch keine einzelne richtige Lösung für dieses Thema gibt. Hier heißt es: Ausprobieren und am realen Produkt erproben, ob bestimmte Vorgehensweisen sich als vorteilhaft erweisen.

< > with passion as part of the BluneProject.